30 Jun

Frédéricas Geburtstag und mein letzter Tag

Heute hat Frédérica Geburtstag und deswegen haben wir gestern einen Kuchen für sie gemacht.

image

image

Gegen halb eins hat sie uns dann heute bei sich zum Essen eingeladen und wir konnten unser Meisterwerk überreichen.  Sie hat sich sehr gefreut.

Vor dem Essen wurde erst einmal alles schòn dekoriert. Da dùrfen Serverten natùrlich nicht fehlen…IMG_7770
Zum Essen hab es dann Pasta mit Muscheln und Fisch. Nun gut, es war für mich als Nichtfisch-Esserin eine Herausforderung, aber ich habe beides probiert. Der Fisch ging aber die Muscheln waren für mich einfach zu glitschig. Also habe ich sie still und leise Chiara rüber geschoben.IMG_7772

Danach gab es dann den Kuchen von euch und selbstgemachte leckerei aus Brasilien.  Julias Freunde kommt nämlich aus Brasilien und so kamen wir in den Genuss dieser Köstlichkeit.IMG_7776 IMG_7794 IMG_7796

Aber nach dem Essen war ich so müde. ..IMG_7823

Von Frédérica bin ich nach Hause gelaufen(1,5 Stunden), um mehr über Turin und deren wunderschönen Gebäude zu sehen.

image

image

So, nun werde ich schlafen gehen, in der Hoffnung das ich mich gut entspannen kann.  Morgen ist ein großer Tag für mich, denn wiedermal ändert sich alles. Neue Umgebung, neue Leute und hoffentlich viel zu lernen.  Ich freue mich sehr auf die Chance neues zu erleben. Trotzdem bin ich auch sehr nervös. Vor allem weil niemand so richtig weiß, woher ich mein Busticket nach „Cumiana“ bekommen kann. Jedoch werde ich morgen um 10:35 Uhr dort erwartet.  Alles nicht so leicht ( vor allem nicht mein Gepäck:-)).
Das bedeutet, morgen früh auf den Feldern,  ein Ticket organisieren, in den bus springen. ..besser gesagt mich plus Gepäck hieven, um nachmittags meine „Gastfamilie“ begrüßen zu dürfen.

Dort werde ich dann 3 Wochen bleiben, sprich bis zum 22. September.  Da ich nicht weiß, ob ich vor Ort WLAN habe, sage ich euch jetzt erstmal “ Bis später! „. Ich werde versuchen, jede Woche ein Bericht hochzuladen, damit ihr wisst wie es läuft und wo ich bin.
Drück euch ganz dolle!
Eure hanna

28 Jun

Ein Tag Erholung, bitte…

Heute haben wir unsere Badesachen eingepackt und sind in das 1 Stunde entfernte „le lame di Varisella“. Dort gibt es einen geheimen Badeort. Schon der Weg dorthin war sehr spektakulär.wpid-20150628_183802.jpg wpid-20150628_184014.jpg

Leider kannten alle anderen Italiener auch das gut behùtete Geheimnis und so war es relativ voll. Vor Ort haben wir dann gegrillt und die Sonne genossen.

 

wpid-20150628_130234.jpg wpid-20150628_171516.jpgIMG_7713 IMG_7737 IMG_7749 IMG_7752 IMG_7760
IMG_7761Leider war ich schon ziemlich schnell von der Sonne und dem guten Essen mùde. Es gab Bruschetta, Fleisch (natùrlich) und italienischen Grillkàse. Der Grillkàse war super lecker. Danach gab es eine lange Wasserschlacht, fùr die alle vorhandenen leeren Flaschen mit Flusswasser gefùllt wurden, um damit den anderen nass zu machen. Gott sei dank hat es mich nur einmal getroffen.

Nachdem alle wieder trocken waren und wir fertig mit unserem Kartenspiel waren, machten wir uns auf den Heimweg. Langsam kehrte auch ein wenig Ruhe ein, denn alle waren nun allmählich mùde.

Nun springe… besser gesagt, schleppe ich mich auch ins Bett. Danke fùr den schònen Tag….

 

 

27 Jun

San Michele

Nach dem Frühstück habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin zum größten Bahnhof “ Porta Nuova „. Jedoch bin ich an dem auch gleich mal vorbei gefahren und musste umkehren. Dadurch habe ich meinen Zug verpasst. Was aber kein Problem war, denn der Zug nach “ Susa “ fährt alle Stunde. Nachdem ich mir das Ticket am Automaten gezogen hatte, machte ich eine kleine Verschnaufpause.

Kurze Zeit später saß ich dann schon in Zug. 1 Stunde dauert die Fahrt bis nach “ Condove“.

Als ich aus dem Zug ausstieg, konnte ich die Abtei schon hoch auf dem Berg kronen sehen und mir wurde ein wenig mulmig.

wpid-20150627_114141.jpg
image

Schließlich hatte ich vor, mir das alte Gemäuer anzusehen.
Also ging ich mit merkwürdig Gefühl in Richtung des Bergs.
Eine junge Frau lief zielstrebig vor mir. Ich lief ihr nach und fragte sie, welches der beste Weg zur San Michele wäre. Etwas schüchtern, aber auch Anhieb sympathisch, antwortete sie mir, dass sie auch in diese Richtung müsse. Was für ein Glück, denn sie zeigte mir einen Geheimweg der hinter der Pommesbude begann.
Auf dem Weg erzählte sie mir mehr über die Mythen, die sich um die Abtei drehten. Zur Zeit des König Carlo Alberto ( ca.im 1876 Jahr ) gab es Bedienstete, die für den König und deren Vertrauten Essen und Trinken in das 956m über dem Meeresspiegel liegende Abtei tragen mussten. So trug es sich zu, dass an einem schönen Tag ein junges Mädchen, die Hürde auf sich mussten. Auf dem Weg dahin, begegnet sie einer Gruppe von Soldaten, die ihr nichts gutes wollten. So lies sie den Korb fallen und lief so schnell sie könnte. Bald darauf bemerkt sie, dass sie auf die Klippen zu lief. Sie hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie würde springen oder die Soldaten würden sie fangen. Sie entschieden sich für die erste Möglichkeit und sprang. Gegen jede Erwartungen überlebte sie, weil sie nach dem Mythos von einem Engel gerettet wurde. Sie lief in ihr Dorf zurück und berichtete von ihrem Erlebnis. Aber keiner glaube ihr und so wollte sie es beweisen und sprang noch einmal von dem Berg. Doch dieses Mal starb sie.

 

Nach der Hälfte des Weges verabschiedeten sich Linda (das junge Màdchen) von mir und sie ging zurück.

Nun machte ich mich auf den Weg nach oben zum Gipfel. Unterwegs muss ich meine Wasser an einer Quelle auffüllen. Was ziemlich aufregend war, weil ich das zuvor noch nie gemacht hatte.

Nach etwas einem 2 stündigen Aufstieg hatte auch ich mein Ziel erreicht.
wpid-20150627_143146.jpg

image

Die Sankt Michaels Abtei ist aus dem europäischen Mittelalter. Ab dem 12. Jahrhundert wurde es immer weiter vergrößert. Bei einem Unwetter verloren das Gebäude eine großen Teil.

Mythos 2 :

Man überlegte ob man die Abtei umsetzen sollte. Dafür war der gegenüberliegenden Berg vorgesehen und so begann man zügig das Fundament hochzuziehen. Doch eines Nacht kam eine Gruppe von Engeln und trugen die Materialien zur alten Abtei zurück. Da die Handwerker es leid waren, begonnen sie nicht noch einmal von vorne. So kront das Gebäude seit 987 am gleichem Ort. Seit 1994 ist es offiziell als Symbol der Region Piemont anerkannt worden.

image

image

image

image

Auf dem Weg zurùck zu Zugstation hatte ich das Glück, einem Blassmusik-Konzert lauschen zu dürfen,was vom Dorf bis über die Berge klang.