25 Aug

Couchsurfing

Wie ich ja schon vorher berichtet habe, werde ich die Zeit in Mailand auf einer fremden Couch schlafen und so war es gestern soweit. Nachdem Frühstück mit Silvia (sie ist auch Couchsurferin)habe ich mich auf dem Weg gemacht zum „Megabus“- Busbahnhof.

Was ist Megabus?

Megabus ist eine frisch gegründete Organisation, die für wenig Geld die Leute durch Italien shuttelt. So kommt es auch mal vor das ein Ticket, wie in meinem Fall von Torino nach Mailand (Milano) 1 € kostet. Ich habe mein Ticket 1 Monat vorher gekauft, aber auch kurzfristig sind die Tickets sehr günstig. Hätte ich 2 Stunden vor Abfahrt das Ticket gekauft, so hätte ich 11 € gezahlt. Das schlägt alle Vergleichsanbieter. Sogar BlaBlaCar kann da leider nicht mithalten.

Megabus gibt es übrigs jetzt auch in Deutschland und verstärkt damit die Flixbus- Company. Wer also gültig von Berlin nach München möchte, hat die Möglichkeit über Flixbus und Co. einen günstigen Preis rauszuschlagen.

Die Flixbus-App ist da… Jetzt kostenlos runterladen und immer günstig reisen!

 

Als ich in Mailand ankam, regnete es auch hier und meine Idee mein Gepäck im Hauptbahnhof ins Schließfach einzuschließen fiel ebenso ins Wasser. Für die Abgabe von meinem Rucksack hätte ich 6 Euro für 3 Stunden zahlen müssen und so habe ich mich dagegen entschieden. Ich habe die Zeit genutzt, um das erste Mal nach ca. 2 Jahre bei McDonalds einzukehren und mir einen Schoko-Milchshake zu gönnen.

Nach 3 Stunden McDonalds-Hektik war ich völlig durch den Mixer und froh mich auf den Weg zu meiner „Couch“ aufmachen zu können. Mit Gianfranco (mein Host=Gastgeber) habe ich mich später auf einem kleinen Platz in der Innenstadt Mailands getroffen. Dort haben wir dann noch auf 4 andere Personen gewartet. Das bedeutet: „Die Bulle is voll.“

Zu 8 saßen wir gegen 21:30 Uhr bei Abendessen zusammen, es gab Pasta mit selbstgemachter Pesto. Irgendwoher kannte ich das. Bei Wein, Biscuit und Bruschetta wurde es ein langer und lustiger Abend.

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Gegen 24 Uhr verabschiedeten sich die beiden Freunde von Gianfranco und es kehrte ein wenig Ruhe ein. Langsam bereiten wir unsere Betten vor und machen uns schlaffertig.

Jetzt ist es 12:26 Uhr zwei unserer Couchsurfer schläfen noch, Gianfranco ist schon lange arbeiten und ich habe meinen ersten Kaffee intus und fühle mich trotzdem leicht benommen.

Leider regnet es immer noch… aber Mailand kann auch im Regen schön sein!?

 

 

01 Aug

Was für ein Tag

Mein Vormittag war nicht so wie ich mir ihn erhofft habe.
Leider hatte ich eine große Meinungsverschiedenheit mit meinem Bekannten.  Was dazu führte, dass ich die Wohnung vorzeitig verlassen habe. Eigentlich war der Plan bis Sonntag zu bleiben.
Das Gute war, dass ich mich sowie mit einer Freundin treffen wollte.  Doch leider habe ich mich in der Stadt verlaufen.  Loredana schrieb mir, dass sie zu mir kommt und mich abholt.  Also habe ich mich auf den Bordstein gesetzt und in diesem Moment find es an zu regnen.  Irgendwie war das wie im Film.  In Italien regnet es so selten, aber es müsste in diesem Moment fangen zu regnen. Ich schmunzelte ein wenig in mich hinein und wartet.

Mit Loredana bin ich dann erstmal ein Salat essen gegangen und sie hat mir versichert, dass ich bei ihr schlafen kann.  Danach war ich erleichtert, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Idee wo ich hin kann.

Später sind wir zu ihr gefahren und ich habe ihre Eltern kennengelernt.  Gemeinsam haben wir zu Abendbrot gegessen.  Ich fühlte mich willkommen und war glücklich.
Danach sind wir mit einer Freundin von Loredana zum Schloß „Reggio“ gefahren und haben uns den Garten, so lange es hell war, angesehen.

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Loredana und Gorga

Gegen 21:30 Uhr begann die Wasserspiel mit der passenden Musik.  Es war sehr beeindruckt und ging ca. eine halbe Stunde.

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Die gelbe Kugel hinter dem Schloß ist der Mond

Nachdem Wasserspektakel sind wir ins Innere des Schlosses und haben erfahren, dass heute ein Jazz-Konzert im Tanzsaal stattfindet.  Die Atmosphäre war atmenberaubend.
Es war so heilend nach so einem Morgen den Tag so schön ausklingen zu lassen. Nach Regen kommt immer Sonnenschein. .?Ob das stimmt weiß ich nicht, aber für diesen Tag hat es gepasst.

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31 Jul

Die Sehnsucht nach Turin

Heute bin zurück nach Turin gefahren, um einen Freund zu treffen. Er hat mich zu sich eingeladen und hat mir angeboten, bei ihm zu übernachten.  Gemeinsam haben wir mit einer Freundin von ihm ein interessantes Museum besucht. Leider war die Situation ziemlich angespannt, weil die Freundin glaube ich lieber allein mit meinem Bekannten gewesen wäre. Doch nach 1,5 Stunden haben wir uns von einer verabschiedet.
Zum Mittagessen habe es dann eine Tajine (morrokkanischer „Kochhut“, stammt ursprünglich aus der nordafrikanischen Küche).
Es war sehr lecker und mal nicht mit Pasta. Denn seit einigen Tagen habe ich Probleme mit meinem Magen.

Abends sind wir dann mit Freunden von ihm losgezogen. Auch sie sind Schauspieler und gemeinsam haben sie sich zusammen gesetzt, um über ihre Zukunft zu sprechen.
Denn sie sollen jetzt auf der Straße Flyer für das Theater, in dem sie arbeiten, verteilen. Jedoch werden sie schlechter bezahlt und müssen voraussichtlich länger arbeiten.
Schlussendlich haben sie sich entschieden, diesmal der Arbeit (begrenzt auf eine Woche) nachzugehen. Doch vorallem weil keiner von ihnen eine andere Chance hat. Die Jobs sind so rar.

Das ist ein großes Problem in ganz Torino und Italien. Die Leute möchten gerne hier bleiben aber sie finden keinen Job. Sodass sie ihre Familie verlassen müssen, um woanders ihr Glück zu suchen.

28 Jul

Mein letzter Tag in Turin

Gestern war ein wunderschöner Tag. Ich habe es geschafft früh aufzustehen und bin zu einem Treffpunkt gefahren, um mit anderen Menschen über „Couchsurfing“ Stadt-Sightseening zu machen.  Leider habe ich die Gruppe nicht gefunden und so habe ich mich allein auf den Weg gemacht. 

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Ein kleiner Pasta- Laden in der Stadt

Nach 3 Stunden des Spiels: “ Welchen Weg nehme ich jetzt? „, war ich wieder zu Hause.

Am Nachmittag habe ich mich spontan, mit einer Bekannten getroffen.  Wir haben uns vor 2 Tagen auf einer Feier kennengelernt.  Gemeinsam haben wir den ganzen Abend mit ihrem Freund und noch einer Freundin von ihr verbracht.
Sie haben mich so herzlich aufgenommen und mich zum Abendbrot auf ihrem kleinen Balkon einladen.

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Beim Abendessen haben sie mir soviel Regeln der italienischen Sprache erklärt. Natürlich habe ich alles versucht aufzuschreiben.
Gegen 10 Uhr habe ich dann, klüger und gesättigt(vorallem aber glücklich) die Wohnung verlassen, um mich mit Chiara zu treffen. 

Spät Nachts habe ich meine Sachen packen müssen.  Es fällt mir schwer diese wunderschönen Stadt hinter mir zu lassen. Ich habe die letzten Tage so genossen. Neue Menschen  und die Stadt besser kennengelernt.  Ich kam mir nie verloren vor oder hat Angst abends auf dem Weg nach Hause. 
Diese Stadt ist so voll von jungen Menschen, die sie beleben und dynamisch werden lassen.

Vor 9 Jahren war das noch nicht so. Turin war eher eine Stadt in der ältere Menschen lebten. Doch 2006 wurden die olympischen Spiele hier aufgetragen und so putzte sich die Stadt raus. 
Nun ist sie einer der größten Universitätsstadt Italiens. Menschen auf der ganzen Welt kommen hier her um Architektur oder Engineerwesen zu studieren.
Und dazwischen bin ich und genieße die Atmosphäre.

 

26 Jul

Concertino del Balconcino

Was für ein Tag. Da ich und Chiara gestern bzw. heute morgen um 4 Uhr uns von Paula und Felipe verabschiedet haben (siehe die Fotos auf der „Ciao, David“-Seite), war ich heute morgen sehr müde.
Um 13:30 Uhr traf ich mich mit Lorediana halbwach am „Via Po“.
Auf der Suche nach einem günstigen Salat, fanden wir ein nettes Restaurant.  Wir setzen uns und als der Kellner kam, um uns die heutige Speisen näher zu bringen (und deren Preise) , war es zu spät um zu gehen. 
Also bestellten wir beide einen Salat.
Nach 15 min. kam er angeschwebt. Ich hatte einen mit Oliven, getrockneten Tomaten und echten Büffel – Mozzarella. Lorediana hatte sich für einen Salat mit frittierten Eigelb entschieden.

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Da saßen wir also unterhielten uns, genossen das Essen und schmiedeten Pläne für den Nachmittag.
Irgendwann stellten wir fest, dass es schon halb 5 Uhr war.  Wir hatten über eine Stunde lang den Salat ganz langsam in uns hinein gefuttert. Ich kann jetzt sagen, ich bin eine richtige Italienerin, zumindestens was die Essgewohnheiten angeht.
Es hat mich sehr glücklich gemacht, ein tolles Gespräch zu führen und dabei lecker zu speisen.

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Danach sind wir zum Concertino del Balconcino (kleines Konzert auf einem kleinen Balkon) gegangen.
Das war so schrill, dass es mich an Berlin erinnert hat.
Kurz vor Einlass wurde über die Gegensprechanlage ein Text vorgetragen.  Es war auf italienisch und leider zu schnell für mich. Aber es war so etwas wie „Standup- Comedie“.
Danach wurden die Türen geöffnet und wir konnten im Innenhof Platz nehmen.
Schon ging es los. Eine schrille Sängerin trillate ins Mikrofon und die Band rockte (im wahrsten Sinne) das Haus.

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Das die Nachbarn das aushalten.

Auf dem Rückweg haben wir zwei alte Straßenbahn gesehen und uns von innen angeschaut.

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Später habe ich mich mit einem Bekannten getroffen und er hat zum Essen in einem Piamonte- Restaurant eingeladen.  Es war toll!

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Ziegenkäse mit einem Kleks Pesto(vorne) und rohes Fleisch (hinten, ein bisschen wie Mett)

Das Restaurant war sehr voll aber das Essen um so besser.

25 Jul

Nächte wie diese

Gestern habe haben wir gemeinsam mit Freunden von Chiara zu Abendbrot gegessen.

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Danach sind wir los gegangen zu einem kleinen Konzert. Es war eine atmenberaubende Stimmung.  Die Leute tanzen ausgelassen, lachten, pfeiften und schrien laut. Als ich begann zu tanzen,  hörte die Band auf zu spielen.  Soll mir das was sagen?

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Gegen 3 Uhr nachts waren wir dann Zuhause.  Dementsprechend war ich am nächsten Morgen um 11 Uhr, als ich mich mit Rebecka(ich kenne sie von der Farm) traf, sehr müde.
Das Eis hat trotzdem wunderbar geschmeckt.
Als ich wieder in der Wohnung ankam, schrieb mir ein anderer Freund (auch von der Farm) ,ob wir uns auf einen Kaffee treffen wollen. Er zeigte mir die Stadt, auf seine Weise, wir liefen von Ort zu Ort und er berichtete mir von der Geschichte der Stadt.

Gegen 10:30 Uhr abends traf ich mich dann mit mir unbekannten Menschen. Über Couchsurfing (erklärte ich später nochmal) planten Touristen und Stadt-Einwohner ein Spaziergang an Fluss „Po“ entlang.

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Ich habe interessante Menschen kennengelernt und gemeinsam sind wir 4 Stunden durch die Nacht gelaufen.
Völlig müde fiel ich um 2 Uhr ins Bett.

30 Jun

Frédéricas Geburtstag und mein letzter Tag

Heute hat Frédérica Geburtstag und deswegen haben wir gestern einen Kuchen für sie gemacht.

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Gegen halb eins hat sie uns dann heute bei sich zum Essen eingeladen und wir konnten unser Meisterwerk überreichen.  Sie hat sich sehr gefreut.

Vor dem Essen wurde erst einmal alles schòn dekoriert. Da dùrfen Serverten natùrlich nicht fehlen…IMG_7770
Zum Essen hab es dann Pasta mit Muscheln und Fisch. Nun gut, es war für mich als Nichtfisch-Esserin eine Herausforderung, aber ich habe beides probiert. Der Fisch ging aber die Muscheln waren für mich einfach zu glitschig. Also habe ich sie still und leise Chiara rüber geschoben.IMG_7772

Danach gab es dann den Kuchen von euch und selbstgemachte leckerei aus Brasilien.  Julias Freunde kommt nämlich aus Brasilien und so kamen wir in den Genuss dieser Köstlichkeit.IMG_7776 IMG_7794 IMG_7796

Aber nach dem Essen war ich so müde. ..IMG_7823

Von Frédérica bin ich nach Hause gelaufen(1,5 Stunden), um mehr über Turin und deren wunderschönen Gebäude zu sehen.

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So, nun werde ich schlafen gehen, in der Hoffnung das ich mich gut entspannen kann.  Morgen ist ein großer Tag für mich, denn wiedermal ändert sich alles. Neue Umgebung, neue Leute und hoffentlich viel zu lernen.  Ich freue mich sehr auf die Chance neues zu erleben. Trotzdem bin ich auch sehr nervös. Vor allem weil niemand so richtig weiß, woher ich mein Busticket nach „Cumiana“ bekommen kann. Jedoch werde ich morgen um 10:35 Uhr dort erwartet.  Alles nicht so leicht ( vor allem nicht mein Gepäck:-)).
Das bedeutet, morgen früh auf den Feldern,  ein Ticket organisieren, in den bus springen. ..besser gesagt mich plus Gepäck hieven, um nachmittags meine „Gastfamilie“ begrüßen zu dürfen.

Dort werde ich dann 3 Wochen bleiben, sprich bis zum 22. September.  Da ich nicht weiß, ob ich vor Ort WLAN habe, sage ich euch jetzt erstmal “ Bis später! „. Ich werde versuchen, jede Woche ein Bericht hochzuladen, damit ihr wisst wie es läuft und wo ich bin.
Drück euch ganz dolle!
Eure hanna

28 Jun

Ein Tag Erholung, bitte…

Heute haben wir unsere Badesachen eingepackt und sind in das 1 Stunde entfernte „le lame di Varisella“. Dort gibt es einen geheimen Badeort. Schon der Weg dorthin war sehr spektakulär.wpid-20150628_183802.jpg wpid-20150628_184014.jpg

Leider kannten alle anderen Italiener auch das gut behùtete Geheimnis und so war es relativ voll. Vor Ort haben wir dann gegrillt und die Sonne genossen.

 

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IMG_7761Leider war ich schon ziemlich schnell von der Sonne und dem guten Essen mùde. Es gab Bruschetta, Fleisch (natùrlich) und italienischen Grillkàse. Der Grillkàse war super lecker. Danach gab es eine lange Wasserschlacht, fùr die alle vorhandenen leeren Flaschen mit Flusswasser gefùllt wurden, um damit den anderen nass zu machen. Gott sei dank hat es mich nur einmal getroffen.

Nachdem alle wieder trocken waren und wir fertig mit unserem Kartenspiel waren, machten wir uns auf den Heimweg. Langsam kehrte auch ein wenig Ruhe ein, denn alle waren nun allmählich mùde.

Nun springe… besser gesagt, schleppe ich mich auch ins Bett. Danke fùr den schònen Tag….

 

 

27 Jun

San Michele

Nach dem Frühstück habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin zum größten Bahnhof “ Porta Nuova „. Jedoch bin ich an dem auch gleich mal vorbei gefahren und musste umkehren. Dadurch habe ich meinen Zug verpasst. Was aber kein Problem war, denn der Zug nach “ Susa “ fährt alle Stunde. Nachdem ich mir das Ticket am Automaten gezogen hatte, machte ich eine kleine Verschnaufpause.

Kurze Zeit später saß ich dann schon in Zug. 1 Stunde dauert die Fahrt bis nach “ Condove“.

Als ich aus dem Zug ausstieg, konnte ich die Abtei schon hoch auf dem Berg kronen sehen und mir wurde ein wenig mulmig.

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Schließlich hatte ich vor, mir das alte Gemäuer anzusehen.
Also ging ich mit merkwürdig Gefühl in Richtung des Bergs.
Eine junge Frau lief zielstrebig vor mir. Ich lief ihr nach und fragte sie, welches der beste Weg zur San Michele wäre. Etwas schüchtern, aber auch Anhieb sympathisch, antwortete sie mir, dass sie auch in diese Richtung müsse. Was für ein Glück, denn sie zeigte mir einen Geheimweg der hinter der Pommesbude begann.
Auf dem Weg erzählte sie mir mehr über die Mythen, die sich um die Abtei drehten. Zur Zeit des König Carlo Alberto ( ca.im 1876 Jahr ) gab es Bedienstete, die für den König und deren Vertrauten Essen und Trinken in das 956m über dem Meeresspiegel liegende Abtei tragen mussten. So trug es sich zu, dass an einem schönen Tag ein junges Mädchen, die Hürde auf sich mussten. Auf dem Weg dahin, begegnet sie einer Gruppe von Soldaten, die ihr nichts gutes wollten. So lies sie den Korb fallen und lief so schnell sie könnte. Bald darauf bemerkt sie, dass sie auf die Klippen zu lief. Sie hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie würde springen oder die Soldaten würden sie fangen. Sie entschieden sich für die erste Möglichkeit und sprang. Gegen jede Erwartungen überlebte sie, weil sie nach dem Mythos von einem Engel gerettet wurde. Sie lief in ihr Dorf zurück und berichtete von ihrem Erlebnis. Aber keiner glaube ihr und so wollte sie es beweisen und sprang noch einmal von dem Berg. Doch dieses Mal starb sie.

 

Nach der Hälfte des Weges verabschiedeten sich Linda (das junge Màdchen) von mir und sie ging zurück.

Nun machte ich mich auf den Weg nach oben zum Gipfel. Unterwegs muss ich meine Wasser an einer Quelle auffüllen. Was ziemlich aufregend war, weil ich das zuvor noch nie gemacht hatte.

Nach etwas einem 2 stündigen Aufstieg hatte auch ich mein Ziel erreicht.
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Die Sankt Michaels Abtei ist aus dem europäischen Mittelalter. Ab dem 12. Jahrhundert wurde es immer weiter vergrößert. Bei einem Unwetter verloren das Gebäude eine großen Teil.

Mythos 2 :

Man überlegte ob man die Abtei umsetzen sollte. Dafür war der gegenüberliegenden Berg vorgesehen und so begann man zügig das Fundament hochzuziehen. Doch eines Nacht kam eine Gruppe von Engeln und trugen die Materialien zur alten Abtei zurück. Da die Handwerker es leid waren, begonnen sie nicht noch einmal von vorne. So kront das Gebäude seit 987 am gleichem Ort. Seit 1994 ist es offiziell als Symbol der Region Piemont anerkannt worden.

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Auf dem Weg zurùck zu Zugstation hatte ich das Glück, einem Blassmusik-Konzert lauschen zu dürfen,was vom Dorf bis über die Berge klang.

26 Jun

Il Piccolo Principe

Gestern war ein sehr entspannter Tag. Vor dem Mittagessen sind wir noch „schnell“(zu Fuß ist er ca. 1 Stunde entfernt) auf den Markt.
Abends sind wir dann los, um mit Freunden den Sonnenuntergang zu genießen.

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Gemeinsam saßen wir auf dem „Plaza Vittorio“ in einem kleinen Café.  Dort gibt es,  wie in so vielen Cafés, eine kleine Snackbar kostenlos.  Dafür sind die Getränke oftmals ein wenig teuer. Aber das schöne ist, dass man auch seine mitgebrachten Getränke trinken darf. Also habe ich mir Wasser mitgenommen.

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Spontan gab es auf dem Platz dann noch eine Feuershow.

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Heute bin ich los gezogen und habe die Stadt erkundet.

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Den Turm, den ihr aus der Häusermasse herausragen seht, ist die „Mole Antonelliana“. Das Wahrzeichen der Stadt. In ihrem Inneren beherbergt sie das „Museo Nazionale del Cinema“(Nationales Kinomuseum). Leider ist der Eintritt relativ teuer.  Mal schauen vielleicht besuche ich es trotzdem.

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Jetzt sitze ich auf dem Balkon und beginne mein neues Buch „Der kleine Prinz“.
Dabei lausche ich der Musik, die aus dem Musikstudio neben uns dringt. Ach, Italien. ..