22 Feb

Kisten für Europa

Seit zwei Tagen packen wir Kisten für Europa. Sonntag war die Arbeit wirklich anstrengend, aber auch interessant. Die Bestellung werden gemeinsam mit der Empfängeradresse und dem Absender auf ein Pappschild schrieben. Wenn ich also eine Bestellung bearbeiten will, dann nehme ich mir ein Schild:

Zum Beispiel:

  • 6 Tarcchino
  • 6 Sangonelli (beides sind Blutorangensorten)
  • 3 Pormelmo (Grapefruit)
  • 3 Zitrone
  • 5 Avocado
  • 5 Liter Öl

(die Zahlangaben sind immer die Kilomasse)

Beim Packen muss auf die Kisten geachtet werden. Entweder eine kleine mit einer großen Kiste oder zwei Medium. Andernfalls würde es die Richtlinien für Lieferungszustellungen überschreiten. Auch für das Gewicht gibt es eine Begrenzung. Es darf nie über 30 Kilo betragen und so bestand unsere Aufgabe, die Bestellung in die Kisten abzufüllen und zu prüfen, ob die Normen eingehalten werden.

Sarah ging es leider nicht so gut und so wollte ich mich schnell einarbeiten, damit sie sich ausruhen kann. Das gelang mir auch. Zwar unterliefen mir immer wieder kleine Fehler, aber die konnte ich schnell ausbügeln.

Es macht mir spaß alles zusammen zustellen und zu verpacken, doch das abwiegen ging mir ziemlich auf den Rücken. Naja, ich habe schon lange keine 30 Kilo mehr getragen.

Doch heute wurden nur noch die letzten Kisten verpackt und so hatte ich am Nachmittag Zeit zu putzen. Das Abendessen war seltsam, weil jeder für sich aß. Sarah schlief, ebenso wie Nirav. Fabio und ich saßen still neben einander und aßen, als Amilie und Zenia rein kamen. Sie kommen aus Dänemark und waren jetzt 10 Tage auf Szilien unterwegs. Davor haben sie schon 3 Wochen auf der Farm gearbeitet. Nun kamen sie zurück und erzählten sie es war. Ich spürte ich frischen Wind der den beiden ins Haus gefolgt war und freute mich darauf, sie morgen besser kennenzulernen.