15 Okt

Jeep- Safari

Gegen 16 Uhr sammelte mich Katja ein und sie fuhr mit mir in das innere Comos. Doch tauschten wir die Autos von einem kleinen Flitzer zu einem starken Jeep. Doch erst 30 Minuten später wurde mir die Bedeutung des „Bäumchen wechsel dich“ klar. Die Wegen wurden immer steiler und schwieriger. Durch den starken Regen über Italien hatte sich ein Fluss gebildet, der uns nun entgegen floß.

Der Motor heulte auf und ließ uns doch nie im Stich.

Als wir ankamen, legte sich schon die Nacht über uns. Sodass es mir nicht möglich war so viel von meiner Umgebung zu erkennen. Abends gab es eine Kürbissuppe, die sogar ich essen konnte. Keine Milch, Knoblauch oder Fleisch. Wunderbar!

Zum Abendessen gesellte sich auch Andreas zu uns. Er ist ein Nachbar und über die Zeit auch ein guter Freund von Katja und Veronica geworden. Nun saßen wir gemeinsam über unserer leckeren Suppe und kämpften mit den laufenden Nasen.

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Später gingen wir zu Andreas rüber, um dort Maronen zu rösten. Was für ein Abenteuer! Dazu gab es dann ausnahmsweise auch einen Film: Der Herr der Ringe.

Als wir langsam alle müde wurden, ging es nach Hause. Das „Wohnhaus“ ist winzig, aber völlig ausreichend. In ihm befinden sich vier Bett, eine Toilette im kalten Keller und ein Ofen für das ganze Haus. Was habe ich für ein Glück, als ich feststelle, dass ich das Bett ganz in der Nähe zum Ofen haben.

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Trotzallem befürchte ich ein wenig, dass die Nacht kalt wird und so mache ich mich nach einer Weile mit einem dicken Pullover.

Die nächsten 4 Tage werde ich also hier verbringen und hofeentlich alles über Pasta und Pizza lernen. Denn in dem Restaurant was Alessandro, Veronica und Katja führen steht „Homemade“ und „Slow Food“ noch ganz oben. Ich bin so glücklich, einen Einblick in die italienische Küche zu erhalten. Vorallem weil mir schon jetzt viele kleine aber interessante Unterschiede zur deutschen Küche auffallen.

Ein Gedanke zu „Jeep- Safari

  1. Wie spartanisch kann das Leben sein, man ist zufrieden und freut sich über kleine Dinge des Lebens. Auch Unbequemlichkeiten gehören dazu, die uns nicht unzufrieden machen. Das zu erkennen und zu verinnerlichen, das machst du gut meene Kleene. Ich bin wie immer, ich glaube ich wiederhole mich,stolz auf dich. D.O.M.