31 Aug

Unterkunft

Nach einem stressig Tag habe ich einen Couchsurfinger gefunden der mich aufnimmt.  Er ist Zahnarzt und gehört zu der gehoben Gesellschaft.  Ich gehöre eindeutig nicht in diese Welt und es ist eine gute Erfahrungen, festzustellen, dass ich das nicht benötige. Aber ich bin froh, dass ich was gefunden habe und werde morgen dann weiter sehen.

Am nächsten Morgen:
Ich habe mich entschlossen, auf jeden Fall hatte die Wohnung des Amerikaners zu verlassen. Wenn alles gut geht, kann ich die Nacht über bei einer jungen Frau bleiben. Das wäre toll. Ich hoffe es bleibt noch ein wenig zeit für sightseeing und co.

Am 2.8.:

Das Thema Unterkunft hat sich zu Glück erledigt. Gestern mittag bin ich mit Sack und Pack umgezogen, zu einem netten jungen Couchsurfer. Er ist Sozialarbeiten und arbeitet hier vor Ort in einer Mutter-Kind- Wohneinrichtung. Nach dem ich mich zwei Mal verfahren habe, kam ich 80 min. später als verabredet an meiner neuen Unterkunft an. Aber wir konnten beide herzhaft darüber lachen. Gemeinsam mit Davide habe ich gierig mein Essen verspeist. Später sind wir an den Strand gefahren, wo ich die Zeit für einen langen Spaziergang genutzt habe.

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An dem Teil von Ufer (Poetto) gibt es eine eigenwillige Felsenformation, die die Einheimischen als den Sattel des Teufels bezeichnen. Wenn man sich das Vergnügen macht und hinauf klettert, kann man von oben die ganze Insel sehen.

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Von da aus haben wir uns mit Freunden von Davide getroffen und in einem hochgelegenden Restaurant mit unseren Aperitif über die Straßen gesehen. Zuhause angekommen war es schon 23 Uhr und wir hatten noch nichts gegessen.  Davide schwang den Kochlöffel und zauberte ein herrliches Risotto. Zusammen mit seinen Mitbewohnern (2 Afrikaner) haben wir auf dem Balkon alles aufgebaut. Als das Essen dann seinen Weg auf den Tisch fand, fing es an zu regnen. Mit einem Sonnenschirm und 3 Kabel (zum fixiert) konnten wir wenig später unser Essen genießen.

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Eine Weile saßen wir noch draußen und unterhielten uns, bis Davide und ich beschlossen noch einen Film zu sehen. Um 4 uhr fielen wir dann ins Bett. Ich habe ein riesiges Bett für mich allein. Ein Traum!

Gegen 7.30 Uhr fing Nenna (Davides Katze) mit meinen Locken zu spielen. Mehrere Male müsste ich sie aus meinem Bett „schmeißen“ bis sie mich weiter schlafen ließ.  Doch zwei Stunden später knapperte sie mir am Ohr rum und zwang mich damit aufzustehen. Aber es war amüsant so geweckt zu werden.

Jetzt sitze ich auf dem Balkon, die Sonne scheint und ein toller Tag in Cagliari wartet auf mich.

 

31 Aug

Sardinien

 

6:30 Uhr am morgen. Ich sitze im Bus nach Bergamo. Mein Magen ist mit einem Croissant und einen Cappuccino gefüllt und brummelt leise vor sich hin.  Ich hänge meinen Gedanken nach und frage mich wie die nächste Zeit auf Sardinien wohl sein wird.  Gestern habe ich von meinem Kontakt auf Sardinien eine Absage bekommen,  da der Vater von meiner Arbeitgeberin gestorben ist.

Das Ticket habe ich zusammen mit meinem Reisepass in meiner Tasche.
Was bedeutet ich werde auf jeden Fall fliegen.
In ein paar Stunden werde ich auf eine mir bisher unbekannte Insel treten und mich auf den Weg machen… Wohin?

29 Aug

Monza

Auch die Stadt Monza liegt im Norden Italiens und wird vom Fluss Lambro durchzogen. Diese Stadt ist jedoch wesentlich jünger als Como, da sie erst im 6. Jahrhundert n. Chr. das erste Mal erwähnt wird und ein Jahrhundert später das Stadtrecht erhält.

Der Dom von Monza stammt aus dem 13./14. Jahrhundert und bietet eine schöne Außenfassade. Leider ist sie momentan durch Renovierungsarbeiten verhangen. In ihm wird der Domschatz beherbergt, wie zum Beispiel die Eiserne Krone. Sie ist auf dem Wappen der Stadt verewigt und diente als Krönung des lombardischen Königs.

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Auch hier wird das Stadtbild von alten Häusern dominiert. Viele von ihnen wurden in der Zeit restauriert, wobei darauf geachtet wurde, dass die ursprüngliche Außenfassade erhalten bleibt.

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Die Eingangstore weisen häufig eine große alte Türklopfer auf. Früher hat man diese verwendet, um zu signalisieren in welches Stockwerk man möchte. Wohnte der Bekannte im dritten Stock so schlug man den Türklopfer drei mal an.

Wenig später haben wir uns die „Villa Reale“ angesehen. Sie ist im klassizistischen Stil erbaut und stellt nun ein Museum da. Umgeben ist das Schloss von einem wunderschönen Park, der mich sehr an den Feenwald in Schweden erinnert.

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Am Nachmittag haben wir zwei Französinnen aus Mailand abgeholt und haben in einer kleinen Nebenstraße zu Abendbrot gegessen. Da ich aber immer noch so voll von meiner Pizza war, passte nichts mehr rein.

Danach sind wir noch in ein Museum für Musikinstrumente gegangen, was sehr spannend war. Giovanni hat die Storik der Musik studiert und hat auch viele Bücher darüber geschrieben, sodass er uns allerlei berichten konnte.

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28 Aug

Como

Die kleine Stadt im Norden Italiens Como besitzt einen besonders scchön Stadtkern. Dieser zeigt wie alt die 84. 834 Einwohner-Stadt in der Lombardei wirklich ist. Geografisch ist Como umringt von dem Alpen und liegt an der schweizerisch- italienischen Grenze. Von Mailand sind es jedoch nur 30 min. Fahrtweg, bis man die Idylle erreicht. DSCN0110

Seine Geschichte lässt sich bis ins 10. Jahrhundert vor Chr. zurückverfolgen und weist schon in dieser Zeit eine dichte Bevölkerungszahl auf. DSCN0050

Wie diese alten Metallringe zeigen. Einst waren sie für die Pferde der hochrangigen Burgbewohner. Gewöhnliche Einwohner hatten die Möglichkeit vor der Burg ihrer Pferd anzubinden.

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Da die kleine Stadt nicht so weit von der jetzigen Metrole Mailand entfernt liegt, gabe es auch schon zu dieser Zeit viele Krieg um die Herrschaft. Doch bis heute ist Como eigenständig geblieben. Vielleicht liegt das ja an den beeindruckenden Mauerwerk, was sich nun durch die Stadt zieht. Vor 10 tausend Jahren symbolisierte sie die Abgrenzung des Zentrum. Doch nun sind alle schweren Holztore verschwunden und man kann frei passieren.

1396 wurde dann die Kathedrale errichtet, wobei die Außenfassade aus dem 15. Jahrhundert stammt. An ihr erkennt man, dass Como unter deutschem Einfluss stand. Denn die Fassade weißt in den Beginn der Renaissance noch deutlich gotische Züge auf.

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Nicht weit von dem Zentrum der Altstadt liegt der Comer See „Lago di Como“, ein fischreicher See an dem viele kleiner Dörfer liegen. Die Region ist durch die aus dem 15. Jahrhundert stammende Seidenraupenzucht berühmt geworden und genießt seither einen gewissen Wohlstand. Daher liegen an ihm auch sehr viele Villen, die dem alten Adel gehörten.

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Von dem See aus hat man einen wunderbaren Blick über die Alpen und auch dem Volt- Turm. In ihm beschäftigte sich Alessandro Volta mit dem Geheimnis der Elektizität.  1769 eröffentliche er seine Arbeit und schenkte der Menschheit das Licht.DSCN0116

 

Nach der 7 stündigen Sightseeingtour haben wir uns auf dem Weg in Giovannis in sein geliebtes Pizzarestaurant gemacht. Den Tag über hat er mich immer wieder vorgewahnt nicht so viel zu essen, denn ich brauchte den Platz noch für die Pizza. Gegen 21 Uhr saßen wir in einem modernen Restaurant und mein Magen signalisierte das er nicht mehr warten kann.  Zwei Minuten später stand eine duftende und gutaussehende Pizza vor mir.  Gleich nach dem ersten Biss gab ich Giovanni recht und mir wurde klar, dass ich gerade die beste Pizza meines bisherigen Lebens as.

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Als Nachtisch agb es dann Tiramisu, was dem ganzen noch die Krone aufsetzte

27 Aug

Der Tag der vielen Bäume

Gegen aller Erwartung der Italiener habe ich Mailand genoßen. Vielleicht hat es mich an meine Heimatstadt Berlin erinnert. Doch ich finde auch die Vermischung von neu und alten Bauwerken sehr interessant. Während man sich in der Umgebung von dem „Piazza del Duomo“ wie ins 18. Jh zurückversetzt fühlt, so spürt man ganz deutlich das Businessleben mit seiner Hektik und Schnelllebigkeit ringsherum um das „Porta Garibaldi“. Was mich sehr an New York erinnert.

Picture by google

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Trotz der Hochhaus-Area versucht man Natur und Stadtleben zu verbinden. So wie man es an dem „Bosco Verticale“ sehen kann. Das Hochhaus ist an der Außenfassade mit Gärten bepflanzt und schützt somit von Lärm, Hitze sowie Kälte.  Die bis zu 9 m hohen Bäume sind in 1,30 m tiefe Balkonkästen im unterliegenden Stockwerk eingepflanzt. Durch einen fest installierten Kran auf dem Dach, kann das Wachsen kontrolliert und die Büsche und Sträucher von außen gepflegt werden. Bewässert wird der Garten automatisch durch Schläuche die das Grundwasser zu den Balkons gepumpt wird. Das bedeutet die Besitzer der Eigentumswohnungen (Kosten: eine bis zehn Millionen Euro) müssen sich darüber nicht den Kopf zerbrechen.

Den Tag habe ich genutzt um wie eine obdachlose Katze herumzuschleichen, doch so hatte ich das Glück auf einem Hinterhof in einer Ausstellung von Alik Cavaliere zu landen.

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Seine Kunst ist eigenartig und wunderschön. Schon in Turin bin ich diesem Künstler begegnet, als ich den Schlosspark Reggio besuchte und einen wunderschönen bizarren Baum entdeckte. Als ich ihn nähe betrachtete musste ich feststellen das er aus Metall war. Ähnliche Baumstulpturen standen auch in seiner Ausstellung. Diese befand sich auf einem kleinen Hinterhof mit einem großen Apfelbaum.  Nach meiner Erkundungstur ging ich zu dem Apfelbaum, um herauszufinden, ob dieser echt war. Als ich feststellte, er war der Natur entsprungen, wollte ich mich weiter auf meinen Weg machen, als plötzlich 1 Meter nehmen mir ein Apfel herunterfiel. Ich hebte ihn auf und beschloss ihn später zu essen. Er war köstlich!

Nach meiner Wanderung durch die Stadt beschloss ich meine Füße Ruhe zu gönnen und bin mit der Straßenbahnlinie 1 in die Randbezirke gefahren. Dort stellte ich fest, dass auch Mailand über dunkel und düstere Ecken verfügt. Um so mehr erinnerte mich die Stadt an meine Heimat. Mit einem wohligen Gefühl macht ich mich auf den Heimweg, um mit meinen „Mitbewohnern“ (zwei Frauen aus Frankreich, zwei aus Polen und eine aus Spanien) gemeinsam Abendbrot zu essen. Gianfranco (der Gastgeber) hatte noch eine Freundin aus der Türkei eingeladen und jeder kochte etwas aus seinem Land. Sodass wir ein bunten Tisch an leckeren Gerichten hatten. Bei Wein und Wasser genoßen wir das Essen und die Gesprächsthema. So fand meine Mailandreise einen gemütlichen Abschluss.

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Vorfreue auf das frische und selbstgemachte Tiramisu

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gefüllte Paprika (links hinten, Türkei), Nudel-Gemüse-Pfanne (links vorne, Spanien), Tomatentorte (rechts hinten, Frankreich) und das selbstgemachte Tiramisu (rechts vorne)

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Gegen 1 Uhr machten wir uns Bett fertig und berreiteten uns innerlich auf unsere Abreise vor. Denn alle Couchsurfer werden morgen mit mir zusammen abreisen.

Für mich geht es morgen dann nach Seregno, was nur 30 min. von hier liegt. Doch noch da aus kann ich schöne Ortschaften erkundigen und mir noch ein wenig Zeit nehmen bevor es zu nächsten Job auf Sardinien geht.

26 Aug

Ein Tag in Mailand- Tour

Dieses Jahr richtet sich das ganze Augenmerk Italiens auf die alte Stadt“ Mailand“, denn hier findet 2015 die bekannte Expo statt. Der Fokus liegt diesesmal auf der Ernährung. Für diese Veranstaltung hat sich Mailand  ganz besonders rausgeputzt und bietet viele kleine Highlights neben der Expo.

HISTORISCHE GESCHICHTE:

Die zweigrößte Stadt mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern hat leider einen schlechten Ruf bei den Italienern. Sie ist hauptsächlich als Industriestadt bekannt und verachtet. Doch schaut man genauer hin, kann man feststellen, dass Mailand eine sehr interessante und aufgeweckte Stadt ist. Aus ihrem Ursprung hat Mailand verschiedene kulturelle Einflüsse. Ein durch keltische Siedler gegründete Stadt, wurde sie durch französischer, deutscher und österreichischer Kaiser immer wieder neu geformt und weiter entwickelt. Nach der Einigung Italiens wuchs die Stadt zu einer führenden Mode-, Medien- und internationalen Finanzmetropole heran und zieht mehrere Millionen Touristen in ihren Bann.

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TOUR DURCH MAILAND:

Hat man nur wenig Zeit in Mailand, ist es empfehlenswert sich schon vorher zu überlegen, was man gerne sehen möchte.

Möchte man gerne Shoppen und Geschichte verbinden, so ist der „Piazza del Duomo“ genau das richtige. Denn neben den historischen Gebäuden bietet die Stadt auch viele Einkaufsmöglichkeiten von günstig zu Gucci, Prada und Co.

Mailänder Dom:

Die dritt größte Kirche der Welt wurde durch Karl Borromäus 1572 erbaut und beherbergt knapp 4000 Statuen. Der helle Marmor leuchtet in der Sonne auf und so strahlt die Kathedrale über die Stadt. Steht man vor dem Gebäude so sieht man zwei Staturen oberhalb des Eingangs. Die linke von ihnen ähnelt sehr der Freiheitsstatur und ganz recht, ist sie die Inspirationsquelle  für das heutige New Yorker Wahrzeichen.

Der Eintritt kostet 2 Euro inkl. Besuch des Museums.

Teatro alla Scala:

Das bekannteste und bedeutendste Opernhaus der Welt hat seinen Namen durch die Stifterin Beatrice Regina della Scala (Frau von Bernabo Visconti )erhalten. Von außen bietet die Oper keinen prachtvollen Anblick, doch im inneren wird man um so mehr überrascht.  Der Eintrittpreis beträgt ca. 7€  und eine Opernkarte 120-250€ je nach Oper und Platzwahl. Da dieses Jahr die Expo in Mailand stattfindet, ist die Oper auch über den Sommer geöffnet und kann besucht werden.

Galleria Vittoria Emanuele II

Die Galleria wurde gleich nach der Einigung Italiens erbaut und feiert somit sein 150-iges Bestehen. Den Namen erhielt die Einkaufspassage vom König Viktor Emanuel II, dem Einiger Italiens.  Die eigentliche Eröffnung fand dann jedoch erst am 15. September 1867 statt, da man länger mit der Außenfassade brauchte. Im Zentrum der Galleria findet man das Wappen der Königsfamilie auf dem Boden. In Mosaiken findet man drum herum die vier Wappen italienischer Städte. Mailand, Turin (erste Hauptstadt Italiens), Florenz (Hauptstadt Italiens von 1865 bis 1870 ) und das Wappen der heutigen Hauptstadt Rom.

Braucht man ein wenig Glück in seinem Leben so kann man zum Wappen von Turin gehen, in die Hupfe des Bullen tritten und sich drei mal im Kreis drehen. Mittlerweile ist die Stelle durch eine große Kulle gut zu erkennen.20150826_123648

Castello Sforzesco:

Das Gebäude im Nordwesten der Altstadt beherbergt verschiedene Museen, die man jeden zweiten (2. und 4. des Monats) Dienstag nachmittag ab 17 Uhr kostenfrei besuchen kann. Das gekrönte Kastell wurde von 1360- 1370 erbaut, aber schon nach kurzer Zeit wieder im Jahr 1447 zerstört. 1943 durch Bombarierungen wurde das Gebäude beschädigt, erstrahlt jedoch nun wieder im alten Glanz.  Heute kann man dort das Archäologische Museum und das Museo d´Arte Antica besichtigen.

FORTBEWEGUNGSMITTEL IN MAILAND:

Das öffentliche Verkehrsmittelnetz ist sehr gut aufgebaut. So kommt man schnell von einem Punkt zum anderen. Es fahren Busse, Straßenbahnen und S-Bahn wie auch U-Bahn im kurzen Zeitabständen. Fast alle S-Bahnen kreuzen die Hauptverkehrsader (Garibaldi FS) der Stadt. Ist man über das Wochenende in der Stadt lohnt es sich über ein Zwei-Tages-Karte für 8,25€ nachzudenken.

Mit dem Straßenbahnen 1, 12, 14 kann man die Stadt bequem durch das Fenster erkunden. Dabei ist nicht nur die Strecke interessant, sondern auch die alten Straßenbahnwaggons. Mit der Linie 1 nimmt man in einem alten Ventotto-Wagen platz.

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Mit dem historischen Hintergrundwissen kann man Mailand auch mit den Citysightseeing Milano anschauen. EIne Tageskarte kostet hier 22 € und für ein Wochenende 25€ (48 Stunden). Durch die Hop on- Hop off-Tourn hat man die Möglichkeiten sich bequem zu dem Sehenswürdigkeiten fahren zu lassen und vor Ort zu besichtigen. Die verschiedenen Linien fahren auch Objekte außerhalb an und fahren ca. in 30  min. Takt (Linie C alle 90 min.).

Wer die Stadt ein wenig beweglicher erkunden möchte, kann das durch Fahrrad- Ausleih „Rent a bike“ tun.  Seit 2008 verfügt Mailand über zahlreiche Fahrradstationen in der Stadt. Man kann entscheiden ob mein eine Tageskarte (4,20€) oder eine Wochenkarte (6 Tage- 36 €)nehmen möchte. Allerdings muss man alle zwei Stunden das Fahrrad bei einer Station tauschen.

Möchte man gerne die Stadt per Fuß erkunden, so gibt es die Möglichkeit von Touristenführungen durch mailänder Innenstadt.

GÜNSTIG UNTERKÜNFTE IN DER METROPOLE:

Da ich als Bagpacker unterwegs bin, würde ich für eine so lebendige Stadt zu „Couchsurfing“ raten. So lernt man Leute und Insider-Informationen aus der Metropole kennen und spart zusätzlich auch noch Geld.

Möchte man jedoch mehr ein wenig Zeit für sich nach einem aufregenden Tag in der großen Stadt, so gibt es auch hier die Möglichkeit über Airbnb ein gültiges Zimmer bzw. Apartment über privat Anbieter zu finden.

Airbnb: Unterkünfte von Privatanbietern auf der ganzen Welt

GÜNSTIGE ESSENSMÖGLICHKEITEN IN MAILAND:

Natürlich gibt es in der mailänder Innenstadt viele Möglichkeiten lecker und gut zu essen. Doch es kann auch schnell dazukommen, dass eine Pizza 15 Euro kostet.  Wer auf Geld achten möchte, ist gut beraten mit den kleinen Nebenstraßen. Dort findet man kleine Restaurant und Bars die nicht so preisintensiv sind.

Da auch Mailand über ein „Chinatown“ verfügt, würde ich die Gelegenheit nutzen und dort essen gehen. Zum einen bieten die chinesischen Restaurants ebenfalls Pizzen in guter Qualität an und es ist etwas neues.

Na? Lust auf Mailand bekommen… hier gibt es den Reiseführer

25 Aug

Couchsurfing

Wie ich ja schon vorher berichtet habe, werde ich die Zeit in Mailand auf einer fremden Couch schlafen und so war es gestern soweit. Nachdem Frühstück mit Silvia (sie ist auch Couchsurferin)habe ich mich auf dem Weg gemacht zum „Megabus“- Busbahnhof.

Was ist Megabus?

Megabus ist eine frisch gegründete Organisation, die für wenig Geld die Leute durch Italien shuttelt. So kommt es auch mal vor das ein Ticket, wie in meinem Fall von Torino nach Mailand (Milano) 1 € kostet. Ich habe mein Ticket 1 Monat vorher gekauft, aber auch kurzfristig sind die Tickets sehr günstig. Hätte ich 2 Stunden vor Abfahrt das Ticket gekauft, so hätte ich 11 € gezahlt. Das schlägt alle Vergleichsanbieter. Sogar BlaBlaCar kann da leider nicht mithalten.

Megabus gibt es übrigs jetzt auch in Deutschland und verstärkt damit die Flixbus- Company. Wer also gültig von Berlin nach München möchte, hat die Möglichkeit über Flixbus und Co. einen günstigen Preis rauszuschlagen.

Die Flixbus-App ist da… Jetzt kostenlos runterladen und immer günstig reisen!

 

Als ich in Mailand ankam, regnete es auch hier und meine Idee mein Gepäck im Hauptbahnhof ins Schließfach einzuschließen fiel ebenso ins Wasser. Für die Abgabe von meinem Rucksack hätte ich 6 Euro für 3 Stunden zahlen müssen und so habe ich mich dagegen entschieden. Ich habe die Zeit genutzt, um das erste Mal nach ca. 2 Jahre bei McDonalds einzukehren und mir einen Schoko-Milchshake zu gönnen.

Nach 3 Stunden McDonalds-Hektik war ich völlig durch den Mixer und froh mich auf den Weg zu meiner „Couch“ aufmachen zu können. Mit Gianfranco (mein Host=Gastgeber) habe ich mich später auf einem kleinen Platz in der Innenstadt Mailands getroffen. Dort haben wir dann noch auf 4 andere Personen gewartet. Das bedeutet: „Die Bulle is voll.“

Zu 8 saßen wir gegen 21:30 Uhr bei Abendessen zusammen, es gab Pasta mit selbstgemachter Pesto. Irgendwoher kannte ich das. Bei Wein, Biscuit und Bruschetta wurde es ein langer und lustiger Abend.

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Gegen 24 Uhr verabschiedeten sich die beiden Freunde von Gianfranco und es kehrte ein wenig Ruhe ein. Langsam bereiten wir unsere Betten vor und machen uns schlaffertig.

Jetzt ist es 12:26 Uhr zwei unserer Couchsurfer schläfen noch, Gianfranco ist schon lange arbeiten und ich habe meinen ersten Kaffee intus und fühle mich trotzdem leicht benommen.

Leider regnet es immer noch… aber Mailand kann auch im Regen schön sein!?

 

 

24 Aug

Abreisetag

Da es schon seit drei Tagen regnet, war es nicht verwunderlich das es auch heute verzogen war. Um 8 Uhr bin ich wach geworden und packte meine letzten Sachen zusammen. Mit Sack-und-Pack verließ ich mein Zimmer, was ich jetzt fast 2 Monate (mit Unterbrechung) bewohnt habe. In der Küche des Hauptgebäude habe ich mir dann mein Frühstück-to-go fertig gemacht.  Frischer Obstsalat mit Joghurt und Nüssen im Glas und einen Kakao. Gestern habe ich mich schon von der Familie verabschiedet.  Sodass ich mit meinem Rucksack losgestapft bin, um meinen Bus in Cumiana zu bekommen.  Das letzte Stück musste ich mit dem 15 Kilo-Rucksack rennen, um die Station rechtzeitig zu erreichen.  2 Minuten vor Abfahrt „sprang“ ich in den Bus.
Erschöpft von meinem Sprint und hungrig, ließ ich mir meinen Obstsalat schmecken.

In Turino angekommen, machte ich mich auf den Weg zu Rebeckas Wohnung. Rebecka ist zwar nicht da, aber ihre Mitbewohnerin ist so nett und lässt mich rein. 

1,5 Stunden danach kam ich auch endlich an. Silvia hat mich herzlich willkommen geheißen und uns einen Tee gemacht.

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Flur und Küche

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Wohnzimmer

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Badezimmer

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Mein Bett für die Nacht

Gegen 14 Uhr hat sie für uns Pasta mit Pesto gemacht und abends nach den Pizza – Mozzarella – Schnecken, sind wir noch ein Eis essen gegangen. Also ein perfekter Tag!

THANK YOU, SILVIA FOR THIS NICE DAY AND FOR YOUR LOVLY MIND.

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24 Aug

Work-and-Travel macht erfinderisch

Mein letzter Tag auf der Farm und ich bereite alles für meine Abreise vor.
Vor 4 Tagen habe ich abends feststellen müssen, dass einer meiner Schuhe abhanden gekommen ist.  Also ging ich bewaffnete mit einer Taschenlampe auf die Suche und fand ihn wenig später in der Hundehütte.  Schlechtes Zeichen! Und ich hatte recht, der Hund hatte den Riemen meines Schuhs vertilgt. 
Wunderbar,  dass waren meine eigenen Sandalen und auch noch aus Leder! 

Heute hat sich Matteo diesen Problem angenommen und mein Schuh mit einem Fahrradschlauch gefixt. Nach einer Testphase,  hat der Schuh die Prüfung bestanden und darf nun mit auf Reisen gehen.

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Nochmal alles schön durchwaschen und im Rucksack verstauen. 

21 Aug

Wetterwechsel

An meinem letzten Arbeitstag, durfte ich noch einmal die Tomaten ernten. Ich mag den Erntetag, denn er zeigt was all die Arbeit gebracht hat. Heute begegnete mir eine Spinne in ihrem Spinnennetz mit ihren (gefühlten) 1000 Babyspinnen. Das sah so erstaunlich aus, wie sie das Netz gespannt hatte und ihre Kinder darauf verteilt waren. Im Zentrum des Netzes war die eingefangene Beute.
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Wir haben Tomaten (Cherry-, Fleischtomaten), Paprika, Bohnen und Augerinen geernte. Das erinnerte mich an den Anfang, als ich in der heißen Sonne die Blaubeeren und Himbeeren geerntet habe. Nun trage ich für die Arbeit eine lange Hose und einen Pullover, weil es so frisch geworden ist. Das Wetter stimmt sich langsam auf eine neue Jahreszeit ein. Es ist schön zu merken, wie sich die Obst-und Gemüsesorten zusammen mit dem Wetter verändern.
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Nun beginnt ein neuer Abschnitt meiner Reise. Für eine Woche werde ich das Stadtleben genießen.