22 Jun

Der Papst besucht Turin

Heute und morgen ist der Papst bei uns in der Stadt.  Also habe wir uns nach dem Frühstück fertig gemacht, um zu „Gran Madre“ zu laufen.  Denn gegenüber von der „Großen Mutter“ wurde in den letzten Tagen schon alles aufgebaut.  Als wir dort ankamen, waren schon Massen von Menschen unterwegs und leider war die Brücke zum „Plaza Vittoria“ blockiert.  Davor hatten sich Carabinieris postiert, um das Gebiet zu sicher.
Wir mussten feststellen, dass nur Personen mit einen besonderen Ausweis die Blockade passieren durften.
Unsere Idee eine andere Brücke zu finden, wo wir rüber könnten,  löste sich schnell in Luft auf.  Alles war abgeriegelt!

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Also ja, der Papst war da, aber ich habe ihn nicht gesehen. Schade!
Aber immerhin konnte er das Grabtuch segnen. Deswegen besucht er nämlich alle vier Jahre Turin.
Dieses mal hat er in seiner Rede auch über die Arbeitsbedingungen gesprochen und zu mehr Gleichheit, sowohl in der Bezahlung als auch der Bedeutung der Geschlechter,  aufgerufen.

Danach habe ich die freie Zeit genutzt, um zu lernen. Momentan „arbeiten“ ich mich durch mein erstes italienisches Buch. Es ist ein Krimi und gerade sterben alle. Einer nach dem anderen. Sodass der Detektiv garnicht  hinterher kommt mit seinen Ermittlungen. Auf jeden Fall ist es sehr spannend und so macht es auch mehr Spaß, sich Seite für Seite durchzuarbeiten.

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Bevor wir dann mit den Freunden von Chiara in den Pub gegangen sind,  waren wir noch eine richtig italienische Pizza essen. Ich hatte das Vergnügen, dass erste Mal alleine zu bestellen.  Zwar hat der Kellner ein wenig merkwürdig geschaut,  doch ich habe das bekommen was ich wollte.

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Wir haben unserer Essen geteilt!

Jetzt sitzen wir im Pub und schauen das Fußballspiel: Peru gegen Kolumbien.  Die Stimmung ist der helle Wahnsinn.  Sehr laut und gut gelaunt!
Ich studiere während dessen die Getränkekarte und lerne neue Wörter.
Also dann, Buena sera

Ein Gedanke zu „Der Papst besucht Turin

  1. Liebe Hanna,
    toll deine Eindrücke und Erlebnisse aktuell präsentiert zu bekommen.
    Danke!!! Den Papst nicht gesehen zu haben ist nicht wichtig, aber seine Nähe so erleben und spüren zu dürfen ist schon etwas besonderes.
    Dein Fleiss dir die italienische Sprache anzueignen in Sprache und Text finde ich lobenswert.
    Weiter so meeeeene Kleeeeene !!!. Ich hoffe, die geteilte Pizza hat geschmeckt. Gern hätte ich auch, denn sie sah soooooo lecker aus, hineingebissen.
    Ich drücke dich ganz lieb und pass trotzdem auf dich auf. D.O.M.