28 Jul

Kartoffeln Trecker

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Ein Glück das es nicht geregnet hat. 
Hätte es nämlich geregnet, hätte ich nicht auf der Kartoffelmaschine mitfahren können. Doch die ist ganz besonders interessant! Man steht in einem kleinen Häuschen das von einem Trecker gezogen wird. Durch ein Laufband werden die Kartoffeln aus der Erde nach oben transportiert. Manchmal kommt es jedoch vor, dass auch Steine und Matsch nach oben transportiert wird. Dafür sind wir denn zuständig. Auf zwei Laufbänder müssen wir separieren. Auf das eine kommen nur die Kartoffeln und das andere ist zum Abtransport für die Steine. Das ist zwar ziemlich lustig, aber geht auf dem Rücken und manchmal kommt man sich ein bisschen vor wie auf einem Boot. Was sich für mich etwas schwierig gestaltet, weil mir die ganze Zeit ein wenig schwindlig ist. Doch wenn man sich nur auf die Kartoffeln konzentriert, funktioniert es sehr gut. Doch das Highlight kommt erst noch. Ist der Container mit den Kartoffeln voll, so wird er umgeladen in einer Holzkiste. Die Maschine dabei zu beobachten wie sie die Kartoffelmasse rüber transportiert, ist sehr beeindruckend. Ich kann mir ein Lächeln kaum verkneifen, weil ich so von der Maschine begeistert bin. 


Die nächsten Tage werde ich auch im Hänger verbringen und rote, lila oder auch weiße Kartoffeln ernten. Wie schön !!!

24 Jul

Malprojekt

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Greifen Sie zu Stiften und lassen Sie das „Innere Kind“ frei! 

Heute stand alles im Zeichen der freien Kreativität. Gegen 16:30 Uhr habe ich auf der Hauptstraße des Dorfes zwei Tische aneinander geschoben, um über ihnen ein großes gespanntes Blatt Papier zu kleben. Vereinzelt verteilte ich Stifte und Tusche. Als nächstes lud ich die Kinder und auch Erwachsenen zum Malen ein. Leider musste ich feststellen, dass sich die meisten Erwachsenen gar nicht mehr trauen frei drauf los zu legen. Sie brauchen immer eine Idee, eine Vorstellung oder ein Ziel auf das sie hinarbeiten können. Wann verlernen wir auf unser innerstes Gefühl zu hören? Unsere Kreativität freien Raum zu geben und sie laufen zu lassen? Brauchen wir immer ein Lob für unsere gemachten Werk?

Doch es hemmt uns vor dem freien Fluss der Kreativität und blockt den Genuss des Seins. 

Erst gegen abends fanden sich ein paar Erwachsene und gemeinsam machten wir Hand- und Fußabdrücken und erschufen verschiedene Tiere daraus. 

Mehrere kam zu mir und bedanken sich für die tolle Idee und auch ich ging mit einem wohligen Gefühl nach Hause etwas gemacht zu haben. Doch auch die Erkenntnis, dass so viele ihrer Kreativität nicht mehr folgen können, hat mich sehr beschäftigt.

23 Jul

Feedback Svanholm 

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Der Grund warum ich hierherkam war, um herauszufinden ob 150 Menschen zusammen in einem Dorf leben können. Gemeinsam essen, gemeinsam arbeiten und gemeinsam leben?

Doch schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass viele gar nicht mit arbeitet an dem Projekt (Land, Ausbau und Gestaltung) sondern auswärtig einer Arbeit nachgehen. Ihr Gehalt wurde dann auf ein Gemeinschaftskonto überwiesen und sie bekamen 20 % von ihren Einnahmen. So unterstützt sie Svanholm und hatten trotzdem die Möglichkeit sich Geld beiseite zu legen.

Eine Woche nachdem ich hier ankam, ging das große Knoblochernten los. Es gab einen Aushang an alle Svanholmer, in dem darum gebeten wurde uns bei der Ernte zu unterstützen. Doch schon am nächsten Tag stellte sich heraus, dass es nur zwei Leute schafften. Meine Vorstellung von einer Community fing an zu bröckeln. Für mich waren solche gemeinschaftliche Unternehmungen auch ein Zeichen des Zusammenlebens. Doch nun musste ich feststellen, dass sich viele aus solchen anstrengenden Aktivitäten lieber raus hielten. Auch hatte ich nicht das Gefühl dass es andere gemeinsame Aktivitäten gab außer die Essenszeiten. Meine Vorstellung von gemeinsamen Radtouren oder picknicken am See fanden nicht statt. Merkwürdigerweise merkte ich an mir selbst, dass es mich in ein Loch ries. Zwar lebte man mit über 100 Menschen zusammen, doch war man individuell und irgendwie abgeschnitten. Alleine für sich! Die Nachbarn die sich nur flüchtig kennen auch schätzen, aber nie eine tiefe Freundschaft miteinander eingehen.

Nun habe ich mehr als die Hälfte der Zeit in Svanholm über mich gebracht und mein Feedback fällt eher mittelmäßig aus. 

Doch ich habe mir vorgenommen etwas von mir hier zu lassen! Meine Vorstellung von einer community. Und so habe ich mich entschlossen am Sonntag ein Projekt zu starten. Ich werde in der Hauptstraße die durch das Dorf führt mehrere Tische aneinander rein. Über die Tische möchte ich eine langes Stück Papier spannen, Stifte und Tusche verteilen, alle Bewohner haben nun die Möglichkeit sich auf dem Papier zu verewigen. Eine Gemeinschaft wird kreativ! Ein kleines Wir-Gefühle entsteht… Ob es so funktioniert, wie ich es mir vorstellen, weiß natürlich keiner. Aber ich freu mich auf die gemeinsame Zeit und die Kreativität 

23 Jul

Magen-Darm-Virus

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Ja, manchmal kann es ein ganz überwältigend aus dem Schuhen hauen. So erging es mir als ich am Dienstag von meine ersten Morgenschicht zum Mittagessen kam. In dem Moment als ich das Essen erblickte, drehte sich mein Magen um. Erst dachte ich mir: „Vielleicht habe ich jetzt nur keinen Hunger. Ich nehme mir lieber was du später mit.“

Doch so war es nicht, nachdem ich mich auf den Rasen gelegt hätte klappte meinen Kreislauf zusammen. Ich sagte kurz Hanne bescheid und ging ins Bett. Die nächsten Tage verbrachte ich in einer Art Wachkoma. Immer auf dem Weg zwischen Badezimmer oder wieder zurück. Bei den Gedanken Essen war mit tagelang schlecht. Doch am Freitag kam dann die ersehnte Erlösung. 

Endlich hatte ich ein paar Kartoffeln untergeschlungen und sie waren auch dortgeblieben. Durch meine kleine Spaziergänge konnte sich mein Kreislauf allmählich wieder an die Bewegung gewöhnen. Am Montag starte ich dann wieder auf dem Feld. Zwar ein bisschen wacklig, aber immer noch zwei Beinen im Leben!

13 Jul

Raupen

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Unsere Arbeit bestand heute darin, uns um die Tomatenpflanzen zu kümmern. 

Ein paar reifen schon heran aber das Unkraut auch. Sodass man die eigentlich Nutzpflanze gar nicht mehr richtig erkennen kann. Meine Aufgabe ist es darum um die Pflanzen zu gehen beziehungsweise zu kriechen, um sie vom Unkraut zu befreien. Eine sehr meditative Aufgabe! Leider geht sie aber auch sehr auf den Rücken und auf die Knie. 

Da freut man sich umso mehr wenn man einem netten Besucher findet. So hatte ich das Glück, auf meiner Suche durch die Tomaten auf eine kleine grüne Raupe Nimmersatt zu stoßen. Mein Herz schlägt jedes Mal höher, wenn ich so eine kleine dick gefressen Raupe sehe. Für mich sind Sie ein Wunder der Natur. Denn aus einem kleinen kräftigen Wurm, wird bei ganz viel Glück ein leichter großer Schmetterling.

So genoss ich es in meiner Hand zu halten und beobachte ihn eine Weile. Nachdem unser Gespräch beendet war, setzte ich ihn zurück und wünscht ihm viel Glück. In meinem nächsten Leben möchte ich auch ein Schmetterling werden!

09 Jul

Für 150 Menschen kochen 

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Seit ein paar Tagen regnet es jetzt schon, trotz allem tut das unserer Laune keinen Abbruch. Ich hätte nicht gedacht dass es so interessant und entspannt sein würde, mit neun anderen Menschen zusammen sich eine kleine Küche und ein Badezimmer teilen zu müssen. Doch in der Tat haben wir viel Spaß miteinander. Seien es die politischen Diskussionen oder das gemeinsame Kochen.
Obwohl ich das Wochenende frei habe, habe ich mich entschieden dem Ernteteam beizuwohnen und bei der Ernte des Knoblochs zu helfen. Auf einer Strecke von 200 m liegen zehn Reihen Knobloch vor mir. Mit einer Schaufel wird der Boden aufgerissen und der Knoblauch herausgezogen. An sich ist das Abernten eine relativ schnelle Angelegenheit, doch bei einer so großen Gebiet dauert es trotzdem eine Weile.
Gegen zwölf mache ich mich dann vom Acker, denn in 3 Stunden beginnt mein Dienst in der großen Küche. Gemeinsam mit drei anderen Frauen werde ich heute für 150 Mann kochen. Zuerst gibt es eine Lagebesprechung. Gemeinsam entscheiden wir was es zum Essen geben soll: 

Spaghetti mit Bologneser (für die fleischhungrigen), 

ein frischer und bunter Salat (für die Vegetarier) und 

gebackene Kartoffeln (als Alternative zu den Spaghetti).
Mein Kochdienst beginnt mit zehn Knobloch… Womit nicht die Zehnen sondern die Knollen gemeint sind. Denn für 150 Mann muss man auch etwas mehr verwenden. Danach geht es weiter mit dem schälen der Zwiebeln. Es ist lange her, dass ich so weinen musste! Nachdem die letzte Zwiebel geschält ist, fühle ich mich frisch und meine Atemwege sind wieder frei. 
Als nächstes bin ich für das umrühren der Bologneser zuständig. In einer riesigen Pfannen wurde das Hackfleisch schon durchgebraten und gemeinsam mit dem Gemüse, lass ich es jetzt schmoren. 


Nachdem der Teil geschafft ist, eile ich zu den Kartoffeln und schneide sie in Streifen. Das gute ist das sie schon gekocht sind, dass bedeutet sie können gleich in den Ofen zum aufwärmen.
3 Stunden später nachdem ich meinen Dienst begonnen habe, sind alle Gerichte zum servieren bereit. Ich sehe an den Gesichtern der Bewohner das ist anscheinend wieder mal gelungen ist, die Leute mit unserem Essen zu verzücken. 

06 Jul

Svanholm

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Seit einigen Monaten freue ich mich auf meine Ankunft in Svanholm. Denn das hier ist ein ganz besonderer Ort. 1978 gründeten eine Gruppe von Menschen dieses kleine Dorf, was circa anderthalb Stunden von Kopenhagen entfernt liegt. Mittlerweile ist die Gruppe auf 120 Leute gewachsen. Davon sind 30 Kinder. Jeder hat seinen eigenen Lebensraum, die Familien, Pärchen oder auch Singles. Doch eins wird immer geteilt, das ist die wunderschöne Aussicht auf die Natur, zum Beispiel der See oder die endlosen Felder die vor den Türen liegen und die Großraumküche. Hier wird für 130 Menschen gekocht. Doch wie ist so ein Unterfangen überhaupt möglich? Ganz einfach! Die Menschen die hier wohnen, haben ihr Leben der Gemeinschaft gewidmet. Das bedeutet sie haben einen Großteil ihres ersparten in die Gemeinschaftskasse geworfen. Zusätzlich geht das Gehalt auf das gemeinsame Konto, wovon 20 % wieder ausgezahlt werden. Dafür fällt für keiner der Bewohner Kosten der Mieter oder der Versorgung an. Denn ein Großteil der Nahrung kommt von den angelegten Feldern. Und da komme ich ins Spiel. Als Freiwilliger arbeite ich jeden Tag 6 Stunden, dann bekomme ich auch Unterkunft und Essen „freihaus“. Meine Arbeitszeit verbringe ich auf dem Feldern von Svanholm. Wo der kalte Wind weht und der Regen auf offene Feld niedergeht.


Sie beginnt um acht und endet für ein einstündiges Mittagspause um zwölf. Mittagessen gibt es in der großen Küche, wo jeder sich von dem Buffet alles nehmen kann, was er möchte. Um eins beginnt die letzte Schicht des Tages und endet dann um drei. Von da aus heißt es Freizeit! Ich habe nun die Zeit mich auf mein Fahrrad zu schwingen (was ich mir ausgeliehen habe) oder einfach zum See runter zu gehen und die Aussicht zu genießen. Die ersten paar Tage, die ich hier verbracht haben, haben mir jetzt schon gezeigt dass ich diese Lebensweise sehr interessant finde. Leider bin ich nur ein Monat hier… Doch man weiß ja nie!

05 Mai

Wenn die Heimat ruft

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Am Freitag traf mich der Schlag! Seit nunmehr drei Wochen leben wir zusammen. Damit meine ich Lukas, Tanesi und ich. 


Workawayer, die sich gegenseitig unterstützen und sehr viel Spaß miteinander haben. Lukas kommt aus England und ist ein ruhiger Zeitgenosse. Trotz allem ist er mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Als er uns am Freitag verkündet, dass er früher abreisen muss, spüre ich das mir das nicht gefällt. Zu sehr habe ich mich an seine Gegenwart gewöhnt und sie  schätzen gelernt. Doch schon am nächsten Tag ist klar, dass er zwar das Wochenende noch hier verbringen wird, am Montag jedoch in seine Heimat zurückkehren wird. Uns bleibt also ein Wochenende. Am Samstag ist das Wetter nicht so schön, dass wir die meiste Zeit im Haus verbringen und Filme schauen. Natürlich essen wir eine Menge von dem wunderbaren Kuchen. 


Doch Sonntag fahren wir gleich nach dem Frühstück auf einem Flohmarkt. Es ist der letzte Tag für Lukas und ich hoffe wir können Ihnen schön ausklingen lassen. Doch leider fängt es wieder an zu regnen sodass wir vorzeitig unseren Spaziergang über den Flohmarkt abbrechen.

Über den ganzen Zeitraum habe ich mich immer wieder gefragt, wie wohl unser Abschied aussehen wird. Nun ist der Augenblick gekommen Lukas kommt mir entgegen und nimmt mich lange in den Arm. Ich weiß nicht ob wir uns wiedersehen werden aber ich hoffe es sehr. Vielleicht nicht hier, in Frankreich. Vielleicht in England oder Deutschland? Im Laufe des Tages merke ich wie sehr ich ihn vermisse. Es sind eher Kleinigkeiten, wie das es nur vier Teller anstatt fünf Teller auf dem Tisch befinden. Oder dass der Platz auf dem Sofa viel zu groß ist für mich alleine. Ob ich mich daran gewöhnen werde?

28 Apr

Bäckerei im Wandel 

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Was ist die letzten Tage passiert?

Freitag haben wir den Tag in dem Dorf (circa eine Stunde entfernt) verbracht. Schon im Vorfeld haben wir uns auf eine leckere Eiscreme gefreut. 

Das kleine Dorf verfügt über einen schönen Palast und umliegende alte Häuser. Wir streiften durch die Straßen auf der Suche nach einer Gelaterie. Als wir sie gefunden haben war unsere Vorfreude groß. Der Laden ist im Internet bekannt, da er die ältestem Eissorten beherbergt. Doch als wir vor dem Schaufenster standen wir uns auf das der Laden geschlossen war. Wir wollten gerade wieder gehen als im Innenhof ein Geräusch zu hören war. Neugierig schlich mir langsam in den in Hof. Mehrere Autos, die mit Eiscreme verpackt waren, machten sich auf den Weg um ihre Ware an den Mann zu bringen. Nach einem kurzen Augenkontakt kamen wir näher um zu fragen, ob wir eine Eiscreme kaufen können. Wie froh waren wir, als wir sie in unseren Händen hielten. Doch der erste bist ließ mich erschreckt. Das war nicht die Eiscreme, die ich kannte. Ich war durch Italien etwas anderes gewöhnt. Etwas traurig fuhren wir abends zurück. 

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Flohmarkt. In dieser Region sind wöchentliche Flohmärkte keine Seltenheit. Doch schon nach 5 Minuten fing es stark an zu regnen. So ließen wir schnell den Flohmarkt hinter uns, um nach Hause zu fahren, den Kamin anzufeuern und einen netten Film zu gucken. Die weiteren Tage verliefen ähnlich, das Wetter wurde immer schlechter. Ein kalter Wind zug übers Land und wird auch vor erst nicht vergehen. 

Anfang der Woche haben wir mit dem Fliesen abklopfen in der Bäckerei begonnen. 


Die ehemalige Bäckerei soll nun einem Bed-and- Breakfest- Appartement weichen. Dafür müssen die Fliesen von der Wand geklopft werden nach dem wir die Technik raus hatten ging alles etwas schneller. Trotzdem ist die Arbeit sehr anstrengend und macht schnell müde. 


Die Jungen (Lukas und Zoran) haben die Zeit genutzt um einen Weg vom Haupthaus zum Bäckerei zu zementieren. Zwar sind Sie damit noch nicht fertig. Aber das Grundgerüst steht schon einmal. Alles ist also im Wandel, und ich bin ein Teil davon. 

23 Apr

Alle Kinder kommt zu Tisch…

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Eine neue Workawayerin ist zu uns gestoßen. Easy kommt aus Brasilien und möchte hier gerne über Landwirtschaft und die Leute mehr lernen. Willkommen geheißen wird sie mit einem wunderschönen Frühstück alla glutenfrei. 

Danach fangen wir an zu arbeiten die nächsten paar Tage werden wir auf dem Feld verbringen, das Land umpflügen und die ersten Kartoffel reinsetzen. Das Wetter ist ausgezeichnet dafür und wir freuen uns unseres Lebens und unserer Kraft.

Am Nachmittag machen wir einen langen Spaziergang (10 km) und dafür brauchen wir nur 2 Stunden. Der Weg ist atemberaubend. Er geleitet uns durch einen wunderschönen Wald und durch alte Dörfer. Es ist toll die Natur zu beobachten und zu merken, dass nun eine neue Jahreszeit anbricht. Die Vögel zwitschern eifrig und sind ganz laut und aufgeregt. Ein herrlicher Duft liegt in der Luft. Er hat etwas belebendes! Und auch das grün, dass ich überall erblicken kann, erfüllt mich mit wahrer Freude. Es ist schön der Natur so nah zu sein.
Die Mittagsmahlzeit sind für mich etwas ganz besonderes. Es gibt verschiedene Aufläufe, glutenfreie Pizza oder auch Pasta mit leckeren Saucen. 


Was mich so interessiert an den Mahlzeiten ist, dass sie ohne Salz und Zucker auskommen. Das ist auch nicht in den Kuchen und Keksen von Sam enthalten. Alles ist hier zuckerfrei und trotzdem unheimlich lecker. Die süße in ihren Produkten schafft sie über natürliche Zusätze: wie zum Beispiel Datteln, Banane oder Honig. Die Produkte haben dadurch einen ganz anderen Geschmack und gefallen mir wesentlich besser. Zwischen Mittagessen und Abendbrot gibt es eine kleine Pause mit Keksen oder Kuchen und dazu einen leckeren Tee. Schon beim ersten Versuch habe ich mich in den Schokoladenkuchen verliebt. 


Er hat einen dunkleren Boden der aus Nüssen und Datteln besteht und eine zweite Schicht Schokolade-Füllung. Dafür verwendet sie meistens Back-Kakao und fügt keinen Zucker hinzu. Ich hoffe, dass wenn ich den Weg nach Hause antrete, ich viele Rezepte in meinem Buch zu stehen habe und ich eine Menge von Tipps und Tricks gelernt habe. Die mich auf meinem Weg begleiten werden. So eine Erfahrung, die ich hier sammel hab ich mir die ganze Zeit gewünscht. Neue Rezepte ausprobieren und mit anderen Menschen Ideen teilen und neu entwerfen. So haben wir heute Möhren Chips gemacht. Die waren eine wunderbare Unterstützung zu unserem Filmabend. Denn heute ist das Wetter aus gesprochen schlecht. Ein kalter Wind weht über das Land und der Regen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Da heißt es nur unter die Decke kriechen und alte Indianer Jones Filme gucken. Die Chips natürlich immer an der Seite.